Wie ein guter Freund: Fastenmonat Ramadan

Gott hat in seiner Schöpfung verschiedene Dinge ausgezeichnet, so auch der heilige Monat Ramadan, der unter den anderen Monaten eine vorrangige Stellung einnimmt: Im Ramadan nahm der Islam seinen Anfang, darin gibt es die besondere heilige Nacht, die sogenante Nacht der Bestimmung, die ertragreicher als 1000 Monate ist. Es ist der Monat, an dem der Koran zum ersten Mal den Propheten Mohammad – Friedes sein auf ihm – s.a.s – offenbart wurde und es ist eine besondere Zeit, wo oft in der muslimischen Geschichte entscheidende Dinge passierten.

Wie einen guten Freund begrüßen Muslime den Fastenmonat Ramadan. Es ist ein Freund, der zum Innehalten anregt, zum Studium des Korans, zur Betrachtung unserer spirituellen Quellen, unserer religiösen Heimat. Es ist eine Zeit der körperlichen Entbehrung und der geistigen Erneuerung, der inneren Einkehr und der Gemeinschaft. Im Ramadan sind die Moscheen voller als gewöhnlich. Im Ramadan rücken Familien und Freunde enger zusammen, ist die Gemeinschaft der Gläubigen spürbarer als sonst. Das Fasten im Ramadan ist die dritte der fünf Säulen des Islams. Es ist ein vierwöchiger Gottesdienst, währenddessen der Mensch über die Beziehung zu seinem Schöpfer nachdenken kann und soll.

In einem Ausspruch des Propheten (s.a.s) lässt Gott sagen „Er – der Fastende – lässt ab von Essen und Trinken und von seinen Begierden um Meinetwillen. Das Fasten ist für Mich, und Ich gewähre die Belohnung dafür. Und die gute Tat wird zehnfach belohnt.” (Hadith; Buchari)

Wer fastet, verzichtet auf Essen und Trinken und Geschlechtsverkehr von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Wer fastet, wird belohnt. Aber nicht durch anhaltendes Schlemmen während der Nacht, wie in einigen Teilen der Welt leider bisweilen zu beobachten ist. Die Fastenden sollen den Verzicht auf Essen und Trinken ausschließlich wegen ihrer Gottesfurcht und ihrem Wunsch nach Gottesnähe leisten. Das Gebot, sich in Verzicht zu üben, findet sich in allen Religionen. Der Prophet Muhammad (s.a.s) folgte damit der Tradition seiner prophetischen Vorfahren, angefangen von Abraham über Moses, David, Jesus (Friede sei auf ihnen allen) – um nur einige zu nennen. Und so heißt es im Koran: ”Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr vielleicht gottesfürchtig werdet.” (Koran 2:183).

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1 Koment

  1. eisenhorn

    Hallo.
    Ich mochte mit Ihrer Website breziiri.com Links tauschen

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